3..2..1..Action - Rückblick auf die Hollywood-Freizeit SOLA 2017

Ein roter Teppich liegt bereit, Fotografen sind schon da, die Fans warten gespannt… und dann ist es endlich soweit: 52 der ganz großen Stars reisen an! 

Unter Blitzlichtgewitter und von großem Applaus begleitet trafen am 7. August die Teilnehmer des SOLA Hollywood 2017 auf dem Jugendzeltplatz Falkenstein in Donnersdorf ein. Sechs Tage lang lebten wir in der Welt des Glamours und stellten unsere schauspielerischen Fähigkeiten am Filmset unter Beweis. Und so ging es auch schon gleich los. Nachdem wir unser Gepäck verstaut und unsere Zelte bezogen hatten, drehten wir Vorstellungsfilme, um unsere Gruppe kennenzulernen. Wir lernten auch die Hauptdarsteller des Lagers kennen: drei junge Schauspieler, die unter der Leitung des Regisseurs Steven Bergspiel einen Bestseller drehen wollten, aber mit einem Gegenspieler und Sabotage zu kämpfen hatten. In den folgenden Tagen wurden wir trainiert, im Stöckelschuhlaufen, verkleiden, Fitness und vielem mehr. Auch kreatives Arbeiten kam nicht zu kurz: aus Holz Bumerangs oder eigene Bauwerke, Trommeln oder Lochkameras bauen. Bei den Treffen im großen Zelt war in coolen Liedern unsere Stimme gefragt und die Requisiten zum Filmdreh mussten in einem Nachgeländespiel auch selbst besorgt werden. Einen eigenen Film drehten wir dann selbstverständlich auch!

Doch nicht nur Arbeit stand auf dem Programm: in einem Beautysalon wurden Masken und Cremes angeboten, im Schwimmbad und in der freien Zeit konnte man toben, entspannen und sich näher kennenlernen und mindestens viermal täglich wurden wir von herrlichem Essen aus der Lagerküche verwöhnt. Und Gott als unser großer Regisseur war über allem mit dabei: wir wurden gesegnet durch das Wetter, durch ein gutes, liebevolles Miteinander unter den Mitarbeitern und Kindern, durch Unterstützung aus unseren Gemeinden aus Würzburg, Kitzingen und Ochsenfurt und durch Bewahrung bei vielen Aktivitäten. Wir lernten, dass Gott unser Regisseur sein möchte, dass er ein Drehbuch/Plan für unser Leben hat und dass er, wie der Cutter beim Filmdreh, die Schuld aus unserem Leben herausschneiden möchte. Wie wertvoll es ist, ihn als Freund und Herrn zu haben, das wollten wir an die Teilnehmer weitergeben und wir beten, dass diese Botschaft die Kinderherzen erreicht hat. 

 

Für mich persönlich war es eine besondere Ehre dieses Jahr trotz Kleinkind und Schwangerschaft Zeltlagerluft schnuppern zu können. Nach fünf Jahren werde ich mich nun vorerst aus der Zeltlagerarbeit verabschieden müssen. Danke für euer Gebet und eure Unterstützung. Bitte betet auch für die folgenden Jahre, dass diese Arbeit weitergehen kann. Es ist eine Chance, Kindern das Evangelium weiterzugeben!

 

Clarissa

SOLA 2016 - Aufregung im Wikingerlager

Nun ist es schon wieder vorbei, unser Wikingerlager, das vierte Sommerzeltlager der EFG Würzburg und Kitzingen. Wir wollen euch Danke sagen und von dem, was wir erlebt haben, berichten. Wir wollen Gott die Ehre geben, für das, was er getan hat.

Die Eckdaten: Knapp 50 Kinder und über 30 Mitarbeiter (inklusive des Küchenteams und der Nachtwächter) verbrachten fünf Nächte und sechs Tage miteinander in Zelten! Wir sind froh, dass Gott uns viele Kinder geschickt hat, die ihn noch nicht kannten. Dankbar sind wir auch über alle Mitarbeiter, die ihre Zeit und Energie in den Dienst für Gott gestellt haben! Dieses Jahr die Premiere: Das erste Mal waren Mitarbeiter dabei, die selbst schon als Teilnehmer auf das SOLA Würzburg/Kitzingen mitgefahren waren. Darüber freuen wir uns sehr!

Der Platz: Zum zweiten Mal fand unser Zeltlager nun auf dem Jugendzeltplatz Falkenstein in Donnersdorf nahe Gerolzhofen statt. Wir sind dankbar über die gute Lage, das Haus mit Küche und die Verwaltung. Wir sind dort, trotz der vielen Kinder, gern gesehen, was nicht selbstverständlich ist, da der Platz nahe am Dorf liegt. Besonders schön war auch für viele Kinder, dass sie sich schon auskannten und daher sofort vertraut mit Spielen begannen.

Die Geschichte: Thematisch waren wir in diesem Jahr Wikinger eines Wikingerdorfes auf der Insel Somalagö. Sven, ein kleiner Wikingerjunge, erfuhr völlig unerwartet von seinen Großeltern, dass er einen großen Bruder besitzt. Dieser große Bruder war verschollen, als Sven noch ganz klein war. Nun, vor Kurzem, hatten handelsreisende Wikinger ihn auf einer Insel, nur eine Tagesreise entfernt, gesichtet. Viele Kämpfe, sowohl innere als auch äußere, musste Sven durchstehen, während er sich auf die Suche nach seinem Bruder machte. Er durchlebte große Zweifel, wurde verlacht und erlitt sogar Schiffsbruch. Aber er erlebte auch Treue und wahre Freundschaft und durfte am Ende sogar seinen Bruder in die Arme schließen.

Unsere Aktionen: Alles drehte sich hier natürlich um die Lebensweise der Wikinger. Wir spielten Spiele, bei denen gehandelt wurde, die man in Schiffen verbrachte, wir erzählten und spielten Geschichten am Skaldenabend, stellte Schmuck aus Speckstein her, bastelten Wikingerhelme, backten Eier und Brot am Feuer, spielten Wikinger Schach und testeten unsre Wikingerfähigkeiten und das Wissen über Wikinger beim Stationsspiel. Natürlich durfte auch beliebte Wikingersportarten (Fußball und Frisbee J ) und das Bauen mit Holz, Singen und Stockbrot am Lagerfeuer und alles was sonst noch so zu einem Sommerlager gehört, nicht fehlen.

Das Essen: Das Essen… ja was soll man sagen… war wie immer unglaublich lecker! Auch an dieser Stelle herzlichen Dank für den Einsatz des Küchenteams unter der Leitung von Maria Fast. Besonderes Highlight dieses Jahr: Am letzten Abend feierten wir ein Fest und wie es sich für echte Wikingerfeste gehört, gab es ein kleines, süßes und leckeres… Spanferkel!

Die Atmosphäre: Mir persönlich ist dieses Jahr vor allem die gute und entspannte Atmosphäre untereinander aufgefallen. Schon von Beginn an strichen die Kinder in kleinen Grüppchen über den Platz und spielten mal dieses mal jenes. Trotz viel freier Zeit war ihnen nicht langweilig, sie beschäftigten sich gerne mit sich und mit den Mitarbeitern. Ich habe das als sehr schön empfunden. Vielleicht war daran auch der bereits bekannte Platz ursächlich, das meist wirklich schöne Wetter oder auch die Tatsache, dass es für manche Kinder schon das zweite, dritte oder vierte Lager war.

Gott mitten unter uns: Abschließend soll der in den Mittelpunkt gestellt werden, dem wir alles zu verdanken haben! Durch ihn ist alles – so auch auf dem Sommerlager! Wir sind dankbar für die Möglichkeit, hier in Freiheit den Kindern von Gott und seinem Sohn Jesus weitersagen zu können. In den Andachten ging es hauptsächlich um Menschen, die Jesus suchten und ihn auf die eine oder andere Art und Weise erlebten: Zachäus, die Frau am Brunnen, Petrus auf dem Wasser, Nathanael… Am Donnerstagabend erklärte Heinrich, was Jesus für uns tut und im Anschluss erfuhren wir von weiteren Glaubensvorbildern, deren Leben durch Jesus verändert wurde, wie beispielsweise Mutter Theresa oder der Gründer der Jesus Freaks. Vielleicht konnte das SOLA dabei helfen, Gott näher zu erfahren – das war und ist unser Gebet!

Clarissa