Gisela Möller - Brasilien

Gisela Happe wurde am 8. März 1926 in Würzburg geboren. Familie Happe war  von Witten nach Würzburg gezogen und hatte sich der EFG Würzburg angeschlossen. Gisela studierte Medizin an der Uni Würzburg und heiratete 1955 Kurt Möller aus Witten. Nach dessen theologischer Ausbildung gründeten beide 1958 eine Missionsstation in Xanxerê, Brasilien, wo er unter den Kaingang-Indianern wie auch unter der verarmten brasilianischen Landbevölkerung missionierte.

Dr. Gisela Möller behandelte währenddessen unentgeltlich alte, kranke und schwache Menschen, Indianer wie auch Brasilianer, die vom Staat gar nicht oder nur schlecht versorgt wurden. Durch umfangreiche Spenden an Textilien und Medikamenten wurde vielen Bedürftigen geholfen. Kurt Möller schrieb während der ganzen Zeit bis zu seinem Tod 2002 den „Brasilien-Ruf“, durch den er die Spender in der Heimat über ihre gemeinsame Arbeit informierte.

Zunächst wurde das Ehepaar Möller von Bund und Allianz-Mission gemeinsam ausgesandt. Später erfolgte einvernehmlich die Freigabe in die eigenverantwortliche Arbeit. Die Mitgliedschaft in der FEG Witten blieb bestehen.

Nach dem Tod von Kurt Möller, am 15. Juni 2002, führte Dr. Gisela Möller ihren Dienst als Ärztin bis heute weiter fort. Bei der Arbeit in der Gemeinde und ihren Außenstationen wird sie durch Bruder Sebastiao (Predigtdienste) und durch Schwester Lia (Kinderarbeit) unterstützt.

Xanxerê liegt im Süden von Brasilien im Staat Santa Catarina und hat heute ca. 42 000 Einwohner. Es ist indianischen Ursprungs und war bis ca. 1800 von Kaingang-Indianern bewohnt. Danach wurde die Gegend von vielen einwandernden Europäern, wie Portugiesen, Syrern, Libanesen und anderen besiedelt.

Weitere Infos

Irmhild Groll   Tel.: 0931/ 81877