Aufregung im Wikingerlager - Rückblick auf das SOLA 2016

Nun ist es schon wieder vorbei, unser Wikingerlager, das vierte Sommerzeltlager der EFG Würzburg und Kitzingen. Wir wollen euch Danke sagen und von dem, was wir erlebt haben, berichten. Wir wollen Gott die Ehre geben, für das, was er getan hat.

Die Eckdaten: Knapp 50 Kinder und über 30 Mitarbeiter (inklusive des Küchenteams und der Nachtwächter) verbrachten fünf Nächte und sechs Tage miteinander in Zelten! Wir sind froh, dass Gott uns viele Kinder geschickt hat, die ihn noch nicht kannten. Dankbar sind wir auch über alle Mitarbeiter, die ihre Zeit und Energie in den Dienst für Gott gestellt haben! Dieses Jahr die Premiere: Das erste Mal waren Mitarbeiter dabei, die selbst schon als Teilnehmer auf das SOLA Würzburg/Kitzingen mitgefahren waren. Darüber freuen wir uns sehr!

Der Platz: Zum zweiten Mal fand unser Zeltlager nun auf dem Jugendzeltplatz Falkenstein in Donnersdorf nahe Gerolzhofen statt. Wir sind dankbar über die gute Lage, das Haus mit Küche und die Verwaltung. Wir sind dort, trotz der vielen Kinder, gern gesehen, was nicht selbstverständlich ist, da der Platz nahe am Dorf liegt. Besonders schön war auch für viele Kinder, dass sie sich schon auskannten und daher sofort vertraut mit Spielen begannen.

Die Geschichte: Thematisch waren wir in diesem Jahr Wikinger eines Wikingerdorfes auf der Insel Somalagö. Sven, ein kleiner Wikingerjunge, erfuhr völlig unerwartet von seinen Großeltern, dass er einen großen Bruder besitzt. Dieser große Bruder war verschollen, als Sven noch ganz klein war. Nun, vor Kurzem, hatten handelsreisende Wikinger ihn auf einer Insel, nur eine Tagesreise entfernt, gesichtet. Viele Kämpfe, sowohl innere als auch äußere, musste Sven durchstehen, während er sich auf die Suche nach seinem Bruder machte. Er durchlebte große Zweifel, wurde verlacht und erlitt sogar Schiffsbruch. Aber er erlebte auch Treue und wahre Freundschaft und durfte am Ende sogar seinen Bruder in die Arme schließen.

Unsere Aktionen: Alles drehte sich hier natürlich um die Lebensweise der Wikinger. Wir spielten Spiele, bei denen gehandelt wurde, die man in Schiffen verbrachte, wir erzählten und spielten Geschichten am Skaldenabend, stellte Schmuck aus Speckstein her, bastelten Wikingerhelme, backten Eier und Brot am Feuer, spielten Wikinger Schach und testeten unsre Wikingerfähigkeiten und das Wissen über Wikinger beim Stationsspiel. Natürlich durfte auch beliebte Wikingersportarten (Fußball und Frisbee J ) und das Bauen mit Holz, Singen und Stockbrot am Lagerfeuer und alles was sonst noch so zu einem Sommerlager gehört, nicht fehlen.

Das Essen: Das Essen… ja was soll man sagen… war wie immer unglaublich lecker! Auch an dieser Stelle herzlichen Dank für den Einsatz des Küchenteams unter der Leitung von Maria Fast. Besonderes Highlight dieses Jahr: Am letzten Abend feierten wir ein Fest und wie es sich für echte Wikingerfeste gehört, gab es ein kleines, süßes und leckeres… Spanferkel!

Die Atmosphäre: Mir persönlich ist dieses Jahr vor allem die gute und entspannte Atmosphäre untereinander aufgefallen. Schon von Beginn an strichen die Kinder in kleinen Grüppchen über den Platz und spielten mal dieses mal jenes. Trotz viel freier Zeit war ihnen nicht langweilig, sie beschäftigten sich gerne mit sich und mit den Mitarbeitern. Ich habe das als sehr schön empfunden. Vielleicht war daran auch der bereits bekannte Platz ursächlich, das meist wirklich schöne Wetter oder auch die Tatsache, dass es für manche Kinder schon das zweite, dritte oder vierte Lager war.

Gott mitten unter uns: Abschließend soll der in den Mittelpunkt gestellt werden, dem wir alles zu verdanken haben! Durch ihn ist alles – so auch auf dem Sommerlager! Wir sind dankbar für die Möglichkeit, hier in Freiheit den Kindern von Gott und seinem Sohn Jesus weitersagen zu können. In den Andachten ging es hauptsächlich um Menschen, die Jesus suchten und ihn auf die eine oder andere Art und Weise erlebten: Zachäus, die Frau am Brunnen, Petrus auf dem Wasser, Nathanael… Am Donnerstagabend erklärte Heinrich, was Jesus für uns tut und im Anschluss erfuhren wir von weiteren Glaubensvorbildern, deren Leben durch Jesus verändert wurde, wie beispielsweise Mutter Theresa oder der Gründer der Jesus Freaks. Vielleicht konnte das SOLA dabei helfen, Gott näher zu erfahren – das war und ist unser Gebet!

 

Clarissa